Alle Workshops zum Zukunftsthema Europa "Was hält Europa zusammen?" finden parallel am Samstag, den 02. September von 16.30 bis 19.00 Uhr statt.

Workshop-Übersicht

Der Verfassungsprozess stockt: was kann die deutsche Ratspräsidentschaft 2007 erreichen?

  • Weitere Infos: Wir wollen die Lage bewerten, die in der EU durch die unterschiedlichen Voten der Mitgliedstaaten zur Verfassung entstanden ist. Das schliesst die Frage nach dem unterschiedlichen Vorgehen in den Ländern ein ( Bürgerbeteiligung oder Entscheidung durch nationale Parlamente). Wie wird die zukünftige Rolle Frankreichs und Hollands aussehen? Gibt es in diesen Ländern neue Anläufe? Wie werden die Beweggründe derjenigen, die Nein gesagt haben, heute bearbeitet? Welches waren in den Abstimmungen sachfremde Gründe, welche Gründe betreffen Europa? Was ist negative Projektion, wo ist das Misstrauen der Bürger berechtigt? Wir wollen auch die Frage nach der Verantwortlichkeit stellen. Wie kann die gemeinsame Verantwortung europäischer und nationaler Politik für die Verfassung ausgefüllt werden? Da unserer Meinung nach die EU die Reformen braucht, die in dem Entwurf für die Verfassung vereinbart wurden, ist das Ziel des Workshops, die Vorschläge für einen erfolgreichen Weg zu einer Verfassung für Europa zu diskutieren.
  • organisiert durch: Rebecca Harms und Helga Trüpel (beide MdEP)

 

Europa der Kommunen - Was sich ändern wird, was sich ändern soll!

  • Weitere Infos: Europas politische Bedeutung wächst weiter an. Europäische Richtlinien und Verordnungen wirken auch auf kommunaler Ebene: Umwelt- und Abfallrecht, die Vergabe öffentlicher Aufträge, Energie- und Wasserversorgung und vieles mehr – das sind kommunale Aufgaben, die immer stärker von europäischen Regelungen beeinflusst werden. Dies hat konkrete Auswirkungen auf die kommunale Daseinsvorsorge.Unter dem Schlagwort "Europa der Regionen" wurde früh versucht, der kommunalen und regionalen Ebene eine größere Bedeutung beizumessen. Die regionale Zusammenarbeit von Städten und Gemeinden kann z.B. in Eurodistrikten und Europäischen Metropolregionen grenzüberschreitend befördert werden. Angesichts dieser realen Entwicklungen und der grünen Vorstellungen eines europäischen Zusammenwachsens von unten stellen sich folgende Fragen: Wie können kommunale Kernaufgaben sozial und nachhaltig gesichert werden? Wie kann der Grundsatz der Subsidiarität trotz europaweiter Regulierung und der Übertragung von Aufgaben auf die europäische Ebene stärker berücksichtigt werden? Wie kann eine sinnvolle Zusammenarbeit der lokalen, regionalen, landesweiten, nationalen und europäischen Akteure strukturiert sein?
  • organisiert durch: Kerstin Andreae, MdB

 

Das Nordische Sozialmodell als Blaupause für Deutschland und die EU?

  • Weitere Infos: Im Zentrum steht die Frage, wie ein gemeinsames Wirtschafts- und Sozialmodell aussehen könnte. Kann das Nordischer Modell unter den Rahmenbedingungen der Globalisierung in Deutschland und der EU als Muster dienen, d.h. dazu beitragen, Binnenmarkt, Liberalisierung und ein zukunftsfähiges Sozialpolitikmodell zu vereinbaren? Als Referenten haben zugesagt: Elisabeth Schroedter, MdEP und Robert Habeck, Landesvorsitzender BÜNDNIS 90/Die Grünen Schleswig-Holstein. Moderation: Joachim Denkinger, stellv. Generalsekretär The Greens/European Free Alliance.
  • organisiert durch: Bundesarbeitsgemeinschaft Europa und Elisabeth Schroedter, MdEP

 

Europas Verantwortung ohne Grenzen - Sicherheit oder Risiko? Europäische Erweiterungs- Nachbarschafts,- Sicherheits- und Außenpolitik

  • Weitere Infos:  Abschottung, Vertiefung, Erweiterung, außen- und sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit und Multilateralismus – wo liegen die Grenzen der Europäischen Union als globaler Akteur? Die Grünen stehen für ein Europa in guter Nachbarschaft. Doch wie muss das Instrument der Europäischen Nachbarschaftspolitik reformiert werden, um das Ziel, einen "Ring von Freunden" um sich zu haben, zu erreichen? Und wo liegen die Grenzen der EU zwischen externer Aspirationen und interner "Aufnahmefähigkeit"? Diese Fragen diskutieren wir gemeinsam mit dem Fokus auf der außen- und sicherheitspolitischen Verantwortung der Europäischen Union. Einen kurzen Programmentwurf findet ihr hier. Außerdem gibt es als Diskussionsgrundlage auch ein Thesenpapier von Rainder Steenblock
  • organisiert durch: Rainder Steenblock, MdB und Angelika Beer, MdEP

 

The European Green Party: open questions and perspectives

  • Weitere Infos: In this workshop, several representatives of the various European Green parties discuss the Future of the European Green Party (EGP) as well as their specific situation at home. (will be held in English)
  • organisiert durch: Juan Behrend, General Secretary of the European Green Party
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Verbraucherprotest, Verbrauchermacht, Verbraucherpolitik

  • Weitere Infos: Sind Verbraucherproteste das zeitgenössische Ventil für Mängel in der Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik? Muss die Binnenmarktstrategie der EU um den Akteur "Verbraucher" ergänzt werden? Welche Richtung nimmt die neue Verbraucherbewegung und wie reagieren die Unternehmen? Welche Potentiale ergeben sich daraus für soziale, ökologische und emanzipative Politik? Und was kann die Politik in Deutschlang und Europa tun, um die Verbraucher bei der Durchsetzung ihrer Interessen zu stärken und zu unterstützen?
  • organisiert durch: Bärbel Höhn, MdB

 

Gentechnikfreie Produktion sichern - Wahlfreiheit für Verbraucher, Erzeuger und Regionen in Europa

  • Weitere Infos: Ziel dieses Workshops ist es, eine Perspektive für ein gentechnikfreies Europa zu erarbeiten. Wo stehen wir zur Zeit? Welche Hindernisse gilt es zu überwinden? Wo sind die Ansatzpunkte auf nationaler und europäischer Ebene, um eine gentechnikfreie Produktion zu sichern? Mit Rudi Anschober, Grüner Landesrat aus Oberösterreich, Benedikt Haerlin, Save our Seeds/Zukuftsstiftung Landwirtschaft, Georg Sedlmeir, Vorstand Tegut, Josef Jacobi, Upländer Bauernmolkerei. Eine ausführlichere Beschreibung des Workshops gibt es hier.
  • organisiert durch: Bundesarbeitsgemeinschaft Landwirtschaft und Ulrike Höfken, MdB

 

Die Europäische Union ist eigentlich ganz anders - sie kommt nur so selten dazu

  • Weitere Infos: Bündnis 90/Die Grünen haben sich stets für die europäische Einigung eingesetzt. Die EU entspricht aber nicht immer unseren Vorstellungen. Welche gegenwärtigen Entwicklungen lösen unser Unbehagen aus? Wo drückt der Schuh am stärksten? Wie wollen wir Europa gestalten? Welche Wertvorstellungen liegen unseren Ansprüchen zu Grunde? Wie können unsere Ziele am besten verwirklicht werden? In zwei Arbeitsgruppen wollen wir diese Fragen diskutieren. Dabei wendet sich die eine Gruppe gesellschaftlichen und werteorientierten Fragen zu, während die andere Gruppe institutionelle Lösungsansätze und politische Instrumente diskutieren wird. Im Plenum wollen wir die Ergebnisse einander gegenüberstellen und aus grüner Sicht bewerten (in deutscher und englischer Sprache).
  • organisiert durch: Bundesarbeitsgemeinschaft Europa
 
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