14.-16. November 2008, Erfurt, Messe Erfurt
| Antragsteller/innen: | Matthias Schneider u.a. |
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| Gegenstand: | Änderungsantrag zu E-01 |
| Anmerkungen: |
Änderungsantrag zu E-01
Die Bundesdelegiertenkonferenz möge beschließen:
Es wird ein weiterer Abschnitt, z.B. ab Zeile 89 eingefügt :
100 % Erneuerbare ist langfristig machbar und notwendig – aber die Wende muss jetzt beginnen !
Die vollständige Umstellung der Energieversorgung auf Erneuerbare Energien ist mittel- bis langfristig möglich. Unter anderem mit Hilfe von modernen Netzkonzepten, Speichertechnologien und Kombinationskraftwerken, sowie überregionalen Zusammenschaltungen, kann Schritt für Schritt auch die Grundlastfähigkeit der Erneuerbaren Energien erreicht werden. Die Kapazitäten der Erneuerbaren können, wenn auch die Einsparpotentiale ambitioniert ausgenutzt werden, so weit entwickelt werden, dass auch der Bedarf einer modernen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts gedeckt werden kann. Das Ziel „100-Prozent Erneuerbare“ ist also erreichbar. Allerdings muss das Ziel propagiert, die Erreichung des Zieles geplant und gezielt gefördert werden.
Wir Grünen sehen es als unsere Aufgabe an, den Weg zum Ziel „100 % Erneuerbare“ aufzuzeigen und frei zu machen. Dabei wollen wir die Entwicklung von Planungen befördern, die auf Basis von realistischen, aber sehr ambitionierten Zielvorgaben die letztlich vollständige Umstellung auf Erneuerbare umsetzen. Das Ziel der vollständig nachhaltigen Energieerzeugung wollen wir weiter in den Vordergrund unserer politischen Kampagnen stellen, auch um der breiten Öffentlichkeit aufzuzeigen, dass die verschiedenen nicht nachhaltigen Technologien alle nach und nach ersetzt werden können. Dabei würde ein solches Umstellungsprogramm, die Energiewende als Ganzes, branchenübergreifend als dauerhafter Konjunkturmotor wirken. Wichtig ist dabei jedoch, dass nicht in eine Art politischen Aktionismus verfallen wird, der mal diese, mal jene Maßnahme propagiert. Nur im Gesamtkontext der Umstellung wird Investitionssicherheit, Planungssicherheit und breite gesellschaftliche Unterstützung gewährleistet.
Begründung:
mündlich
AntragstellerInnen: Matthias Schneider, KV Duisburg; Jörg Rupp, KV Karlsruhe; Dietmar Beckmann, KV Duisburg; Michael Körner, KV Ettlingen; Gerd Schwemm, KV Duisburg; Siegfried Leittretter, KV Mettmann; Helmut Blöcker, KV Braunschweig; Arnd Kuhn, KV Rhein-Sieg; Thomas Reimeier, KV Lippe; Sait Keles, KV Duisburg; Robert Zion, KV Gelsenkirchen; Gabriela Schuchalter-Eicke, KV Wiesbaden; Alfons Kuhles, KV Mettmann; Hermann Ott, KV Wuppertal; Katja Knies, KV Paderborn; Irene Mihalic, KV Gelsenkirchen; Dennis Melerski, KV Gelsenkirchen; Hans Schröder, KV Hamburg-Wandsbek; Bernd Frieboese, KV Berlin-Reinickendorf; Martin Schmidt, KV Chemnitz; Bärbel Keiderling, KV Mark