28. Ordentliche Bundesdelegiertenkonferenz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
14.-16. November 2008, Erfurt, Messe Erfurt
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E-01-076Energiewende vorantreiben - Atomkraft stoppen
Antragsteller/innen:Oliver Krischer u.a.
Gegenstand:Änderungsantrag zu E-01
Anmerkungen:

Änderungsantrag zu E-01

Einfügen nach dem Satzende in Zeile 76:

„Das von der Großen Koalition verabschiedete KWK-Gesetz reicht bei weitem nicht aus, um das selbst gesteckte Ziel eines KWK-Anteils von 25% bis 2020 zu ereichen. Neue Kohlekraftwerke blockieren den gewollten Ausbau der KWK. Es ist absurd, wenn das größte Ballungsgebiet Europas - das Ruhrgebiet - von einem Kranz von neuen Kohlekraftwerken umzingelt wird, die mehr als 50% der Energie nutzlos an die Umgebung abgeben, während in den Städten die Wohnungen mit importiertem Erdgas oder gar mit Strom beheizt werden. Länder wie Dänemark oder die Niederlande zeigen, dass bei einer konsequenten Vorrangpolitik für KWK deren Anteil an der Stromversorgung auf 50% und mehr gesteigert werden kann.“

Begründung:

Der derzeit stattfindende Neubau von Kohlekraftwerken verhindert langfristig den Ausbau der KWK. Ohne den forcierten Ausbau der KWK sind die Klimaschutzziele nicht erreichen.

AntragstellerInnen: Oliver Krischer, KV Düren; Reiner Priggen, KV Aachen; Martin-Sebastian Abel, KV Düsseldorf; Jürgen Bartsch, KV Wesel; Harald Bayer, KV Wuppertal; Corinna Beck, KV Düren; Marco Becker, KV Rhein-Neuss;  Theo Brackmann, KV Borken; Marlis Bredehorst, KV Köln; Wibke Brems, KV Gütersloh; Reiner Daams, KV Solingen; Erhard Demmer, KV Rhein-Neuss; Katja Dörner, KV Bonn; Monika Düker, KV Düsseldorf; Reinhard Elfring, KV Stade; Sascha Gottschalk, KV Trier-Saarburg; Thomas Griese, KV Aachen; Ewald Groth, KV Bochum; Kerstin Haarmann, KV Paderborn; Jochen Haberle, KV Mark; u.a.

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