14.-16. November 2008, Erfurt, Messe Erfurt
| Antragsteller/innen: | Oliver Krischer u.a. |
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| Gegenstand: | Änderungsantrag zu E-01 |
| Anmerkungen: |
Änderungsantrag zu E-01
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„Derzeit gibt es in Deutschland mindestens 29 konkrete Projekte zum Neubau von Kohlekraftwerken. Davon sind bereits acht im Bau. Würden alle 29 Kohlekraftwerke realisiert, emittierten sie zusammen etwa 180 Mio. Tonnen CO2. Das entspricht fast dem Anteil, den der Stromsektor 2020 zur Einhaltung der Klimaschutzziele (minus 40%) überhaupt nur emittieren dürfte. Dabei wird 2020 noch ein Großteil der Kraftwerke laufen, die heute schon in Betrieb sind. 2050 (Reduktionsziel minus 80%) würden alle diese 29 Kohlekraftwerke noch in Betrieb sein und das gesamte CO2-Emissionsbudget Deutschlands beanspruchen. Industrie, Gewerbe, Verkehr und Private Haushalte müssten zugunsten der Kohlekraftwerke klimaneutral sein. Dass Klimaschutz und der Neubau von Kohlekraftwerken nicht zusammenpassen, belegt nunmehr sogar die von Bundesumweltminister Gabriel – ein Befürworter des Neubaus von Kohlekraftwerken – veröffentlichte Leitstudie 2008.“
Begründung:
Die Darstellung der Fakten belegt den Widerspruch zwischen Neubau von Kohlekraftwerken und Klimaschutzzielen.
AntragstellerInnen: Oliver Krischer, KV Düren; Reiner Priggen, KV Aachen; Martin-Sebastian Abel, KV Düsseldorf; Jürgen Bartsch, KV Wesel; Harald Bayer, KV Wuppertal; Corinna Beck, KV Düren; Marco Becker, KV Rhein-Neuss; Theo Brackmann, KV Borken; Marlis Bredehorst, KV Köln; Wibke Brems, KV Gütersloh; Reiner Daams, KV Solingen; Erhard Demmer, KV Rhein-Neuss; Katja Dörner, KV Bonn; Monika Düker, KV Düsseldorf; Reinhard Elfring, KV Stade; Sascha Gottschalk, KV Trier-Saarburg; Thomas Griese, KV Aachen; Ewald Groth, KV Bochum; Kerstin Haarmann, KV Paderborn; Jochen Haberle, KV Mark; u.a.