| Antragsteller/innen: | Emily Büning |
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| Gegenstand: | Gesundheitspolitik |
| Anmerkungen: |
Änderungsantrag zu G-01
Zeile 3-6:
Ersetze "Doch seit dem Regierungsantritt von Schwarz-Gelb ist die bislang selbstverständliche Solidarität gefährdet, welche die Teilhabe an den Leistungen des Gesundheitssystems sichern soll. Gerade sozial schwache und ausgegrenzte Menschen drohen, aus den Versorgungssystemen heraus gedrängt zu werden."
durch "Deutschland hat zwar im internationalen Vergleich sehr hohe Gesundheitsausgaben, die Ergebnisse sind aber gemessen an Versorgung, Lebenserwartung und Gerechtigkeit nicht mehr als Mittelmaß. Unser Gesundheitssystem ist geprägt von Ineffizienz und Ungerechtigkeit. Durch die Trennung zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung ist die viel beschworene Zweiklassenmedizin längst Realität. In den Praxen und Krankenhäusern ist zuallererst der Versicherungsstatus der PatientInnen und nicht etwa der Gesundheitszustand ausschlaggebend für die Qualität der Behandlung. Wer arm ist, ist nicht nur häufiger krank, sondern hat im deutschen Gesundheitssystem zugleich einen deutlich schlechteren Zugang zu guter Behandlung, da die SpezialistInnen ihre wertvolle Arbeitszeit ausschließlich den lukrativen Wehwehchen der Privatversicherten widmen. Schwarz-Gelb will nun selbst den verbliebenen Solidarausgleich noch zusammenstreichen und so gerade sozial schwache und ausgegrenzte Menschen zunehmend von guter Gesundheitsversorgung ausschließen."
Begründung: Wenn wir uns umfassend mit der Gesundheitspolitik beschäftigen wollen, dann können wir nicht so tun, als gäbe es im bestehenden System keine Ungerechtigkeiten. Eine Zweiklassenmedizin haben wir bereits heute, diese Missstände gilt es zumindest einmal zu benennen.
Der Antrag wird vom Bundesvorstand der Grünen Jugend unterstützt.