08. - 10. Mai 2009, Berlin, Velodrom
| Antragsteller/innen: | RV Hannover |
|---|---|
| Gegenstand: | Bundestagswahlprogramm |
| Anmerkungen: | RV-Beschluss vom 16.04.2009 |
Änderungsantrag zu BTW-01
Das Bundestagswahlprogramm wird durchgängig geschlechtergerecht formuliert.
Begründung:
Gemäß Beschluss der BDK in Nürnberg 2007 müssen alle Anträge geschlechtergerecht formuliert werden. Obwohl dies in den Hinweisen zur Antragsstellung enthalten ist, setzt der Entwurf für das Bundestagswahlprogramm das nicht durchgängig um. So werden in einigen Passagen nur die männliche oder nur die weibliche Form/Ansprache benutzt.
Sprachliche Sichtbarkeit der verschiedenen Geschlechter ist jedoch ein wichtiges Instrument, um die Menschen für die Themen Gleichberechtigung und Gender zu sensibilisieren. Wir GRÜNEN haben uns dies auf die Fahnen geschrieben, deshalb sollte unser Bundestagswahlprogramm dem auch nachkommen.
Die Endredaktion wird dementsprechend beauftragt, den gesamten Programmentwurf im Hinblick auf geschlechtergerechte Sprache nachzubessern.
Beispiele:
BTW-P-01, Zeilen 33 und 75: BürgerInnenrechte
BTW-W-01, Zeilen 295-297: EinE GründerIn mit einer verrückt anmutenden Geschäftsidee, von der er oder sie aber überzeugt ist, soll ebenso Unterstützung finden wie einE gescheiterteR UnternehmerIn, der oder die eine zweite Chance braucht. (Begründung: warum sollen Männern als Beispiel für tolle Ideen, Frauen aber für das Scheitern solcher Ideen herhalten?)
BTW-S-01, Zeilen 178-179: Wer krank ist, der oder die muss sich darauf verlassen können, dass er oder sie Zugang zu einem Gesundheitssystem hat, in dem er oder sie weder fehl- noch unterversorgt ist. (Besser: Kranke Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass sie…)
BTW-M-01, Zeile 60: Seine bzw. ihre Chancen, die Schule…
BTW-M-01, Zeile 96: zwischen PartnerInnen
BTW-D-01, Zeile 81: in ExpertInnenkommissionen
BTW-H-01, Zeile 52: BürgerInnenversicherung
BTW-I-01, Zeile 66: ComputerspieleentwicklerInnen, … BloggerInnen
BTW-WE-01, Zeile 204: SchlüsselakteurInnen