08. - 10. Mai 2009, Berlin, Velodrom
| Antragsteller/innen: | Thilo Hoppe u.a. |
|---|---|
| Gegenstand: | Bundestagswahlprogramm |
| Anmerkungen: |
Änderungsantrag zu BTW-H-01
Die Zeilen 95 – 98 („Zum selbstbestimmten Umgang …. Abbrüchen ab.“) werden wie folgt geändert:
„Wir wollen das Recht der Mädchen und Frauen auf ein selbstbestimm-tes Leben sichern und fördern. Deshalb werden wir uns dafür einsetzen, dass ihr Recht, sich ohne äußeren Druck für oder gegen eine Schwan-gerschaft zu entscheiden, gewahrt bleibt. Frauen brauchen in diesen Grenzsituationen Unterstützung und wirkungsvolle Hilfe. Dies gilt insbesondere auch im Zusammenhang mit den zunehmenden Angeboten pränataler Diagnostik.“
Begründung:
Die im Entwurf des Wahlprogramms vorgeschlagene Formulierung würde den jetzigen gesamtgesellschaftlichen Kompromiss zum § 218 ff. Strafgesetzbuch wieder aufkündigen und uns in eine neue Debatte über dieses Thema führen – die immer auch die Gefahr einer Gesetzesverschärfung birgt. Auch aus diesem Grund bestand bislang Konsens darüber, dass an dem jetzigen Kompromiss zum § 218 festgehalten werden soll.
Antragsteller: Thilo Hoppe (KV Aurich-Norden); Katja Keul (KV Nienburg); Joseph Winkler (KV Rhein-Lahn); Pino Olbrich (KV Dresden); Harald Terpe (KV Rostock); Imke Ellies (KV Aurich-Norden); Juliane Waldschläger (KV Rostock); Elke Brückmann (KV Aurich-Norden); Susan Schulz (KV Rostock); Peter Kreisz (KV Enzkreis); Claudia Schulz (KV Rostock); Kofi Yakpo (KV Kreuzberg-Friedrichshain); Christine Decker (KV Rostock); Gerhard Wittkugel (KV Northeim-Einbeck); Steffen Prignitz (KV Bad Doberan); Jörg Sauskat (KV Rostock); Ilona Blatt (KV Kreuzberg-Friedrichshain); Heike Flunkert (KV Aurich-Norden); Uwe Flachsmeyer (KV Rostock); Christian Prasser (KV Seenplatte) u.a.