30. Ordentliche Bundesdelegiertenkonferenz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
08. - 10. Mai 2009, Berlin, Velodrom
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BTW-P-01-033Bundestagswahlprogramm Präambel
Antragsteller/innen:Martin-Sebastian Abel u.a.
Gegenstand:Bundestagswahlprogramm
Anmerkungen:

Änderungsantrag zu BTW-P-01

S. 2, Z. 33 und weitere:

Ersetzung des Begriffs "Bürgerrecht(e)" durch "Grundrecht(e)" an allen Stellen im Wahlprogramm, wo eigentlich von Grundrecht(en) die Rede ist.

Begründung:

Der Begriff "Bürgerrecht" bedeutet in der juristischen Fachsprache eigentlich "Deutschengrundrecht". Im Kapitel "Anwältin der Bürgerrechte" ist vielmehr von "Grundrechten" die Rede: Versammlungs- und Berufsfreiheit sind zum Beispiel "Deutschengrundrechte", das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist dagegen ein "Jedermannsrecht", also ein Grundrecht. Da wir Grüne aber z. B. das Recht auf informationelle Selbstbestimmung allen Menschen zubilligen wollen, nicht nur denjenigen mit deutschem Pass, sollten wir korrekterweise auch den Begriff "Grundrechte" in unserem Wahlprogramm verwenden. Damit werden Missverständnisse vermieden und eine geschlechtsneutrale Formulierung ermöglicht.

AntragstellerInnen: Martin-Sebastian Abel (KV Düsseldorf), Reiner Daams (KV Solingen), Matthias Edelmann (KV Konstanz), Judith Greif (KV München-Stadt), Co-Pierre Georg (KV Jena), Michael Gross (KV Biberach), Jakob Hahn (KV München-Stadt), Janek Heß (KV München-Stadt), Gilbert Kloth (KV München-Stadt), Björn Láczay (KV Landshut-Stadt), Fabian Lieke (KV München-Stadt), Stefan Mauerberger (KV München-Stadt), Julian Mehnle (KV München-Stadt), Samuel Olbermann (KV Düsseldorf), Samuel Raz (KV Dachau), Corinna Rose (KV München-Stadt), Daniel Ruiz Perez (KV Konstanz), Martin Schmid (KV München-Stadt), David Vaulont (KV Freiburg), Sebastian Weisenburger (KV München-Stadt), Geoffrey Warlies (KV München-Stadt) u.a.

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