Grüne in breitem Bündnis gegen Rechts
In einem breiten Bündnis haben die Grünen bei der Geh-Denken-Demo in Dresden ein starkes Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt. Mit von der Partie waren Grünen-Chefin Claudia Roth und Malte Spitz, Mitglied des grünen Bundesvorstands.
Mit einem Sternmarsch haben tausende Menschen in Dresden gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremen anlässlich der Bombardierung Dresdens vor 64 Jahren demonstriert. "Wenn 100 Nazis kommen, müssen 1.000 von uns da sein", sagte Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.
Ein breites Bündnis von Kirchen, Parteien, Gewerkschaften und weiteren Initiativen protestierte gegen den Nazi-Aufmarsch und zeigte so, dass in einer demokratischen Gesellschaft kein Platz für Rechtsextremisten ist. Auch zahlreiche Grüne waren vor Ort, um ein Zeichen für Toleranz, Demokratie und Menschenrechte zu setzen.
"Die Opfer haben ein würdiges Andenken verdient und keine Vereinnahmung durch rechtsextreme Propaganda", so Grünen-Vorsitzende Claudia Roth bei der zentralen Demo-Kundgebung auf dem Dresdner Theaterplatz. "Wenn Rechtsextreme vom so genannten Bomben-Holocaust in Dresden reden, dann ist das der Versuch, die nationalsozialistische Terrorherrschaft zu relativieren, sie vergleichbar zu machen. Das ist der perfide Sinn hinter der verlogenen Nazi-Trauer hier in dieser Stadt." (16.02.2009)
