23.- 25. Januar 2009, Dortmund, Westfalenhalle
| Antragsteller/innen: | Patrick Kopischke |
|---|---|
| Gegenstand: | Europawahlprogramm |
| Anmerkungen: |
Änderungsantrag zu EP-01
Vor Zeile 854 soll folgender Text eingefügt werden:
Wir lehnen Agro-Gentechnik ab und streben ein EU-weites Verbot von Gentech-Pflanzen an. Solange dieses umfassende Verbot noch nicht umgesetzt ist, fordern wir folgende kurzfristigen Verbesserungen im Umgang mit Agro-Gentechnik:
Begründung:
Im Programmentwurf werden lediglich ein „Einfuhrverbot … für in der EU nicht zugelassene gentechnische Organismen“ sowie ein „EU-weites Verbot für Gentech-Pflanzen, die Mensch, Umwelt und gentechnikfreie Produktionen gefährden“ gefordert. Das bedeutet im Umkehrschluss: Bündnis 90/Die Grünen akzeptieren Einfuhr und Anbau zugelassener und „ungefährlicher“ Gentech-Pflanzen. Die ökologischen und gesundheitlichen Risiken und Gefahren von Agro-Gentechnik für Mensch und Natur sind jedoch längst nicht ausreichend untersucht. Eine Gefährdung und Kontaminierung kann nicht vollständig ausgeschlossen werden. Wir sollten deshalb an dem Ziel eines völligen Verbots von Agro-Gentechnik festhalten und dies auch so explizit formulieren.
AntragstellerInnen: Patrick Kopischke (KV Köln); Peter Alberts (KV Münster); Tobias Balke (KV Charlottenburg-Wilmersdorf); Norbert Czerwinski (KV Düsseldorf); Peter Dahlhaus (KV Münster); Michael Ecker (KV Ravensburg); Cesare Esposito (KV Köln); Ditte Gurack (KV Bochum); Stephan Hense (KV Münster); Oliver Hildenbrand (KV Main-Tauber); Csilla Imre (KV Köln); Svenja Liehr (KV Münster); Sabine Lydia Müller (KV Köln); Marco Petrikat (KV Köln); Evelyn Rose-Thalheim (KV Köln); Diana Siebert (KV Köln); Henriette Volz (KV Köln); Brigitta von Bülow (KV Köln); Irmgard Winkelnkemper (KV Hersfeld-Rotenburg); Frieder Wolf (KV Köln).