23.- 25. Januar 2009, Dortmund, Westfalenhalle
| Antragsteller/innen: | BAG Christinnen und Christen |
|---|---|
| Gegenstand: | Europawahlprogramm |
| Anmerkungen: | BAG-Beschluss vom 9.1.09 |
Änderungsantrag zu EP-01
Z. 2177, bitte folgende Formulierung anfügen:
Wir werden uns für eine verantwortungsvolle Handhabung und eine ethische Selbstbeschränkung der Forschung einsetzen, die sich um des Menschen willen mit Erkenntnisgrenzen bescheidet. Abzulehnen sind deshalb Bestrebungen in der Forschung, den vollkommenen, von Behinderungen freien und krankheitsresistenten Menschen zu garantieren, wie dies etwa in der Präimplantationsdiagnostik erstrebt wird. Alle angeblich dem Fortschritt dienenden wissenschaftlichen Verfahren, die das 'Paradies auf Erden' verheißen und die eine genetisch veränderte und angeblich maximalen Betrag liefernde Natur, dürfen durch Steuergelder aus europäischen Fonds nicht weiter unterstützt werden. Wir bekennen uns dazu, dass Behinderungen des Menschen und Unvollkommenheiten der natürlichen Umwelt nicht durch Machbarkeitsideologien zu sozialen Ausgrenzungen der Betroffenen führen, auch wenn Forschungen zur Minimierung von Defiziten im Interesse späterer Generationen damit nicht ausgeschlossen werden sollen.
Begründung:
Die ethischen Grenzen der Forschung sollten im Walprogramm entsprechend den obigen Vorschlägen näher definiert werden.