14.-16. November 2008, Erfurt, Messe Erfurt
| Antragsteller/innen: | KV Waldeck-Frankenberg |
|---|---|
| Gegenstand: | Änderungsantrag zu FM-01 |
| Anmerkungen: | KMV-Beschluss vom 27.10.1008 |
Änderungsantrag zu FM-01
Als Ergänzung/Änderung zum Antrag des Bundesvorstandes die Überschrift `Grüne gehen in die Offensive` in Zeile 60 wie folgt ergänzen und direkt darunter den nachfolgenden Text einfügen:
Grüne gehen in die Offensive - Die Krise als Chance jetzt nutzen!
Die derzeit international vorhandene Bereitschaft, die Finanzmärkte neu zu ordnen, muss jetzt energisch genutzt werden, um einen entscheidenden Schritt, in Richtung des Ziels, die `Globalisierung sozial und ökologisch gestalten´ zu gehen. Wir verlangen von der Bundesregierung, in dieser Hinsicht mit ganzer Kraft Einfluss auf die Gestaltung einer zukünftigen globalen Finanz- und Wirtschaftsordnung auf Weltfinanzgipfeln, innerhalb der EU sowie in allen übrigen relevanten internationalen Gremien zu nehmen.
Bündnis90/Die Grünen wollen das Thema `Globalisierung sozial und ökologisch gestalten` darüber hinaus entsprechend seiner großen Bedeutung zu einem zentralen Thema für die kommende Europa- und Bundestagswahl machen.
( Absatz)
Nach obiger Einfügung (aus stilistischen Gründen) den nachfolgenden Text des FM-01 wie folgt umstellen (ohne ansonsten daran etwas zu verändern): erst Zeile 66 bis 77 des FM-01 und daran anschließend die Zeilen 61 bis 65 des FM-01
Begründung:
Durch die Banken- und Finanzkrise ist einer breiten und zu recht empörten Weltöffentlichkeit deutlich geworden, welch gigantisches Ausmaß an Verantwortungslosigkeit und rücksichts-losem Gewinnstreben zu Lasten der Allgemeinheit die gegenwärtige Weltfinanz- bzw. Weltwirtschaftsordnung möglich gemacht hat. Die Bereitschaft, entscheidende Schritte in Richtung einer am Gemeinwohl orientierten Gestaltung der Weltfinanzordnung zu gehen, ist zurzeit größer als je zuvor. Gemeinsam mit anderen gesellschaftlichen Gruppen sollten wir die Situation nutzen, um die Öffentlichkeit weiter zu mobilisieren und mehr politischen Druck für die Gestaltung einen sozialeren und ökologisch-nachhaltigen Weltwirtschaft aufzubauen.