Atomkraft? Nein Danke!
Eine Woche bevor im Wendlager der Castor anrollt, hat das Bundesumweltministerium in Berlin ein Symposium zur Endlagerfrage veranstaltet. Anlaß genug für Grüne, Umweltgruppen und Anti-Atom-Bewegung mit Straßenaktionen und Mahnwachen zur Demonstration in Gorleben aufzurufen und vor der Atomkraft zu warnen.
Grünes Straßentheater
Am Freitag machten sich Aktivistinnen und Aktivisten der Grünen Jugend und der Grünen auf zum Endlager-Symposium des Bundesumweltministeriums (BMU). Die grüne Demonstration bestand aus drei Gruppen, die Atomindustrie, Endlagenbetreiber und Politikerinnen und Politiker der CDU/CSU und FDP sowie die Antiatombewegung symbolisierten.
Während die Atomindustrie den Atommüll mit kleinen Uranfässern in die Stadt trug, versuchte die Atomlobby mit Schutzanzügen und Salzstreuern das Problem in den Griff zu bekommen. Die Atomkraftgegner trieben die Atomlobbyisten vor sich her und forderten lautstark den Ausstieg aus der Atomenergie. Am Tagungshaus des Symposiums trafen sie dann mit Aktivistinnen und Aktivisten der Bürgeriniative Lüchow-Dannenberg zusammen, die dort bereits eine Mahnwache abhielten. Mitglieder der Umweltorganisation RobinWood hatten bereits das Dach des Hauses besetzt und sich mit großen Transparenten abgeseilt.
Auf nach Gorleben
Die Aktivistinnen und Aktivisten machten mit der Aktion darauf aufmerksam, dass trotz medienwirksamer Symposien die Endlagerfrage noch nicht gelöst ist. Sie riefen zur Teilname an der Demo und den Blockaden rund um den Castor-Transport am nächsten Wochenende in Gorleben auf. Sei auch Du dabei - Komm zur Demo am 8. November! Gegen den Ausstieg aus dem Ausstieg und die schmutzigen Tricks der Atomlobby!