Nukleare Teilhabe beenden

In Deutschland trainiert die Bundeswehr den Abwurf der hier gelagerten US-Atomwaffen. Das deutsche Eintreten für nukleare Nichtverbreitung erscheint dadurch unglaubwürdig. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN rufen auf am 30. August in Büchel für Abrüstung zu demonstrieren. Dort lagern 10 bis 20 Atombomben.

Aktuelle Bedrohungen wie Terroranschläge oder feindliche wirtschaftliche Übernahmen können nicht mit Atombomben bekämpft werden. Atombomben sind Relikte aus dem Kalten Krieg. Die Verteidigung Deutschlands und Europas bedarf keiner Massenvernichtungswaffen.

Zusätzlich zu der sinnfreien Existenz von Atombomben gibt ein Bericht des amerikanischen Militärs Anlass zur Beunruhigung. Darin beschreiben die Amerikaner die Sicherheitsstandards der deutschen Lagerstätten als unzureichend.

Sehen Sie hier ein Video von Reinhard Bütikofer,
Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:


Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Bundesregierung brauchen einen außerparlamentarischen abrüstungspolitischen Weckruf. Nur wer selbst bereit ist ohne nuklearen "Schutzschirm" zu leben, kann andere glaubhaft davon überzeugen auf eine nukleare Option zu verzichten. Zugleich muss die Bundesregierung in der NATO darauf drängen, dass die Atomwaffen aus Europa abgezogen werden.

"Vor der eigenen Türe kehren"

Der Bundesvorstand und der Landesvorstand Rheinland-Pfalz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN rufen gemeinsam auf, am 30. August 2008 vor dem Atomwaffenlager in Büchel zu demonstrieren. Die Kundgebung ist Bestandteil der Kampagne "unsere Zukunft - atomwaffenfrei" (www.atomwaffenfrei.de).

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützen Campact bei ihrer Sammlung von Unterschriften für einen offenen Brief an Kanzlerin Angela Merkel. Unterzeichnen Sie hier die Forderungen nach einem atomwaffenfreien Deutschland. (06.08.2008)

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