"Kein Frieden ohne Menschenrechte"

Portrait Dalai Lama

Während des Besuchs des Dalai Lama in Bamberg hat Claudia Roth am Sonntag die Hauptsponsoren der Olympischen Spiele, VW und Adidas, und das Internationale Olympische Komitee (IOC) scharf kritisiert. Diese hätten sich "nicht als stark gezeigt, in dem Kampf für Menschenrechte", sagte Roth.

Das politische und religiöse Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama, ist in Deutschland auf einer Rundreise unter dem Motto "Kein Frieden ohne Menschenrechte".

In der Bamberger Jako Arena sprach er vor 5000 Menschen über die kulturelle und religiöse Autonomie Tibets. Dabei stellte er die Einheit Chinas nicht in Frage und rief weiterhin zu Gewaltlosigkeit  auf.

Bundesregierung soll Solidarität beweisen

Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, mahnte die Bundesregierung zur Unterstützung der Tibeter. Solidarität beweise sich "in schwierigen Zeiten und nicht nur wenn die Sonne scheint", sagte Roth. Erst im vergangenen Herbst hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel den Dalai Lama empfangen und ihm "Unterstützung bei seinen Bemühungen um die Wahrung der kulturellen Identität Tibets zugesichert" (tagesschau.de).

Heute wird der Dalai Lama in Berlin vor dem Brandenburger Tor von 16.00 bis 18.30 Uhr sprechen. Viele Grüne werden anwesend sein, um seine Meinung zu hören. Grüner Treffpunkt: 15.45 Uhr, Ebertstr. zwischen Brandenburger Tor und Reichstag. (19.05.2008)

Video der Pressekonferenz vom 07.04.2008:

 

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