Faire Ostern!

Osterhase von GEPA

Ostern feiern Kinder am liebsten mit Schokolade. Stammt diese Schokolade aus fairem Handel, können auch die Kinder der Elfenbeinküste mitfeiern. Das internationale Fairtrade-Siegel zertifiziert Marken, die gerechte Löhne zahlen. So wird Ostern auch zum Kampf gegen Hunger und gegen Kinderarbeit.

90 Prozent der Schokolade werden in den Industrienationen verzehrt. Geerntet wird Kakao auf der Südhalbkugel und es stellt sich die Frage, warum die Anbauregionen trotz ihres beliebten Rohstoffs arm sind. Warum müssen die Kleinbauern der Kakaoplantagen hungern?

Der Grund: Globale Unternehmen wie Mars und Nestlé sind Großabnehmer, und sie diktieren die Preise an die Zwischenhändler. Diese geben den Preisdruck weiter und verhindern gerechte Löhne. Die Kleinbauern müssen mehr produzieren, um zu überleben. Dafür muss jeder aus der Familie arbeiten, auch die Kinder.

Fairtrade-Siegel-Kriterien

Das Fairtradesiegel hingegen erhalten nur Firmen, die direkt mit den Produzenten zusammenarbeiten. Diese Zusammenarbeit muss langfristig angelegt sein. Die Löhne müssen gerecht sein, und Kinder dürfen nicht beschäftigt werden. Außerdem müssen die Firmen soziale Verantwortung in der Region beweisen und Projekte wie den Bau von Schulen unterstützen.

Wir Konsumentinnen und Konsumenten können daher an Ostern ein Zeichen setzen, in dem wir Fairtrade Schokoladenhasen und Schokoladeneier für unsere Kinder kaufen. Natürlich gilt dies auch für unseren Kaffee. So leisten wir unseren Beitrag für  menschenwürdige Arbeitsbedingungen im Süden und gegen Kinderarbeit.

gruene.de wünscht Ihnen und den Kakaobauern faire Ostern!

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