Öko statt Risiko: Stromwechsel jetzt
Atomenergie bleibt Hochrisiko-Technologie. Das haben die Störfälle in Krümmel und Brunsbüttel gezeigt. Kein Verlass ist zudem auf den Betreiber, Vattenfall. Das Unternehmen versucht, zu verzögert und zu vertuschen. Da hilft nur eines: Stromwechsel! Jetzt! Weg vom Atom-Anbieter, hin zum Ökostrom.
Verbraucherinnen und Verbraucher sind nicht mehr auf die vier großen Energiekonzerne angewiesen, deren Strom zum Großteil aus der Risikoenergie Kernkraft oder dem Klimakiller Kohlekraft stammt.
Mit der Aktion "Atomausstieg Selber machen" beispielsweise kann jede und jeder schnell und unkompliziert reinen Ökostrom bekommen. Ins Leben gerufen wurde die Kampagne von einem bundesweiten Aktionsbündnis der deutschen Umweltverbände. Das Ziel: Kleine, umweltfreundliche Anbieter sollen gestärkt werden, damit der Anteil des Stroms aus Atomkraft in Deutschland sinkt.
Mit ein paar Klicks zum Ökostrom: Wenig Aufwand, keine Kosten
Deshalb hat das Aktionsbündnis ein Internet-Portal eingerichtet. Hier finden sich ausgewählte Ökostrom-Anbieter, die strenge Kriterien erfüllen: Sie haben keine Verbindungen mit Stromkonzernen die Atom- oder Kohlekraftwerke betreiben. Sie liefern ausschließlich "Grünen Strom", das heißt aus erneuerbaren Energien. Und sie bieten ihren Strom im ganzen Bundesgebiet an.
Der Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter ist denkbar einfach. In dem Internet-Portal sind alle wichtigen Informationen über die einzelnen Firmen zusammengefasst. Der richtige Ökostrom-Anbieter muss nur ausgesucht werden. Dann das passende Antragsformular ausdrucken und abschicken. Den Rest erledigt der neue Stromlieferant. (16.07.2007)