Rechtsextremismus und G8- Proteste



Datum: Dienstag, 5.6.2007

Zeit: 15:00 - 17:00 Uhr

Ort: Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern, Mühlenstr. 9, Rostock

Veranstalter: Astrid Rothe-Beinlich


Am 2. Juni sind es nicht nur globalsierungskritische Initiativen,
Netzwerke und Organisationen, die zur Großdemonstration in Rostock
anlässlich des G8- Gipfels aufrufen. Zur gleichen Zeit ist in Schwerin
eine "nationale Bündnisdemonstration" unter Motto: "Es gibt keine
gerechte Globalisierung" von der NPD angemeldet. Seit Monaten kann
beobachtet werden, dass die NPD und andere rechtsextreme Zusammenhänge
massiv auf diese Demonstration hin mobilisieren. Dies hat nicht zuletzt
das Auftreten der NPD am 1. Mai deutlich gemacht.

Dabei besetzten Rechtsextreme immer häufiger "traditionell" linke
Themenfelder, wie Globalisierungs- und Kapitalismuskritik. Sie
übernehmen linke Parolen und Lifestyle, wodurch sie in der
Öffentlichkeit manchmal nur noch schwer von linken
Globalisierungskritikern zu unterscheiden sind.
Anlässlich der Proteste zum G8- Gipfel in Heiligendamm, möchten wir uns
in einer Diskussionsveranstaltung kritisch mit diesen Entwicklungen
auseinandersetzen. Wir möchten die Fragen diskutieren: Was sind die
ideologischen Grundlagen von rechtsextremer Globalisierungskritik? Kann
sie von der Antikapitalismusdiskurs und der Globalisierungskritik der
Linken  abgegrenzt werden? Welche globalisierungskritischen Netzwerke
und Verbindungen gibt es in der rechtsextremen Szene und wie kann man
diesen Tendenzen in der Arbeit gegen Rechts begegnen?

mit Astrid Rothe-Beinlich,
Holger Kulick (Amadeu-Antonio-Stiftung) und
Jürgen Suhr (Bündnis 90/ Die Grünen)

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