| Antragsteller/innen: | Paula Riester |
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| Gegenstand: | Rechtsextremismus |
| Anmerkungen: |
Änderungsantrag zu R-01
Die Zeilen 25 – 29 sollen ersetzt werden durch:
"Rechtsextreme Strukturen etablieren sich immer stärker im Sport - und dort vor allem in Fußballstadien. Hier fließt menschenfeindliches Verhalten in einem gefährlichen Setting in die Masse ein und schafft ein geduldetes antisemitisches, homophobes und rassistisches Klima. Besondere Kritik üben wir an den Vereinen, Fußballverbänden und Medien, die erst reagieren, wenn Gewalt hinzukommt und rassistische und antisemitische Vorfälle ausklammern. Spieler mit dunkler Hautfarbe werden beleidigt und rechtsextreme Transparente gezeigt. Vorfälle dieser Art gibt es an vielen Orten, zuletzt in Leipzig, Dresden, Aachen und Berlin, aber auch in kleineren Städten und bei Spielen von Mannschaften aus unteren Spielklassen.
Besonders schwer haben es Homosexuelle in Fußball-Arenen, wo „Schwul“ selten mit einer sexuellen Identität verbunden sondern viel mehr als ein Schimpfwort verwendet wird. Weltweit hat sich bisher nur ein Fußballprofi als homosexuell geoutet – dies resultiert aus einer Angst der Spieler vor Diskriminierungen im Stadion oder durch die eigene Mannschaft."