Alle Erwartungen übertroffen

Button Grüner Zukunftskongress

Mit über 2.000 Anmeldungen hat der GRÜNE Zukunftskongress, der vom 1. bis 3. September in Berlin stattfindet, schon vorab alle Erwartungen übertroffen. "GRÜNE Themen sind nicht out, sondern aktueller als je zuvor", so die Parteivorsitzende Claudia Roth am Montag in Berlin. Auf dem Kongress wollen die GRÜNEN ihr programmatisches und inhaltliches Profil stärken.

Der große Zuspruch mache deutlich, dass es "attraktiv ist, kontrovers zu diskutieren und um Ziele zu ringen", sagte Roth. Dabei wollten die GRÜNEn keinesfalls "im eigenen Saft schmoren". Deshalb werden zu den 52 Workshops und verschiedenen Panels 150 Referentinnen und Referenten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden aus dem In- und Ausland erwartet.

Alle Veranstaltungen sind den sechs Themenblöcken "Ökologie und Innovation", "Gerechte Globalisierung", "Kinder und Bildung", "Europa", "Soziale Teilhabe und Arbeit" sowie "Integration" zugeordnet. Aus aktuellem Anlass wurde außerdem das Thema Nahost aufgenommen. Dazu findet am Samstagabend eine Diskussionsrunde statt, unter anderem mit dem ehemaligen israelischen Botschafter in Deutschland, Avi Primor, und dem "Al Jazeera"-Korrespondenten Aktham Suliman statt.

Der Zukunftskongress sei "kein Rollenfindungsprozess", betonte Roth, sondern solle die GRÜNEN inhaltlich fit für politischen Wettbewerb machen. Es gehe auch darum, eigene Positionen zu hinterfragen.

Die Bundesfrauenkonferenz 2006 sei in den Kongress integriert, in dem sich die Frage der Geschlechtergerechtigkeit quer durch alle Themen ziehe, erklärte die Parteivorsitzende. Auch kommunalpolitische Themen würden auf dem Kongress behandelt. Da es sich beim Zukunftskongress nicht um einen Parteitag handelt, werden keine Beschlüsse gefasst. Die Ergebnisse würden aber in einem "Grünbuch Zukunft" zusammengefasst und in die künftige programmatische Arbeit einfließen, so Roth.

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